Ein prachtvoll gestalteter Atlas, der die zahlreichen Schlachten und Feldzüge beleuchtet, welche die Regierungszeit von Königin Victoria prägten. Im Jahr 1815 beendete der Wiener Kongress die Napoleonischen Kriege und schuf die Grundlage für einen allgemeinen europäischen Frieden, der beinahe ein Jahrhundert währte. Großbritanniens letzter europäischer Rivale im Streben nach einem Weltreich und globaler Vorherrschaft war neutralisiert; und zwischen 1815 und 1901 - Großbritanniens "imperialem Jahrhundert" wurden dem Britischen Empire rund zehn Millionen Quadratmeilen an Territorium sowie etwa 400 Millionen Menschen einverleibt. An jedem einzelnen Tag der Regierungszeit Königin Victorias (1837-1901) waren britische Streitkräfte irgendwo auf der Welt im Einsatz - Konflikte, die in diesem maßgeblichen Atlas ausführlich erläutert und illustriert werden. Im Verlauf dieser sogenannten "Pax Britannica" verlieh die britische Regierung rund 43 Feldzugsmedaillen mit insgesamt 202 Spangen für eine Vielzahl kleinerer Kriege - geführt gegen irreguläre Verbände - sowie für großangelegte Konflikte gegen reguläre Armeen. Mit über 135 eigens für dieses Werk neu erstellten Karten, die im begleitenden Text fachkundig erläutert und in ihren historischen Kontext eingeordnet werden, untersucht dieser wunderschön aufgemachte Atlas die Rolle von Victorias Armee - und in geringerem Maße der Royal Navy - bei der Erfüllung ihrer Pflicht als "Soldaten der Königin": inmitten jener inspirierenden Siege und bitteren Niederlagen, die Rudyard Kipling einst als die "wilden Kriege des Friedens" bezeichnete.