Eine Darstellung des Erfolgs und Mißerfolgs der Aufstandsbekämpfungsbemühungen der Achsenmächte in Jugoslawien während des Zweiten Weltkriegs. Im April 1941 marschierten deutsche und andere Streitkräfte der Achsenmächte in das Königreich Jugoslawien ein und überrannten es in kürzester Zeit. Nach diesem kurzen Feldzug wurde das Land zerschlagen und unter Deutschland, Ungarn, Italien und Bulgarien aufgeteilt. Fast unmittelbar darauf begannen Reste der königlich-jugoslawischen Armee unter Oberst Mihailovi?, einen Widerstand gegen die Besatzung zu organisieren. Als die Deutschen im Juni 1941 die "Operation Barbarossa" gegen die Sowjetunion starteten, zog die Kommunistische Partei Jugoslawiens unter Josip Broz Tito nach - und die jugoslawischen Partisanen waren geboren. Es folgte ein Feldzug von unglaublicher Komplexität und Brutalität, in dessen Verlauf zeitweise mehr als zwölf verschiedene Fraktionen sowohl gegeneinander als auch miteinander kämpften - ein Konflikt, der bis zu einer Million Menschenleben forderte; bei einer Vorkriegsbevölkerung von insgesamt 15 Millionen. In dieser Studie über diesen komplexen und blutigen Konflikt - der zugleich eine Befreiungsbewegung und ein Bürgerkrieg war - stützt sich der Historiker Klaus Schmider auf Primärquellen sowie auf die neuesten Forschungsergebnisse der verschiedenen Kriegsparteien. Er liefert damit eine umfassende und maßgebliche Darstellung dieses erbitterten Kampfes - von seinen Anfängen im April 1941 bis zum Eintreffen der Roten Armee im Jahr 1944.