Nach der Einnahme von Narvik im Jahr 1940 rückten die Deutschen weiter nach Norden vor und bezogen bis Juni 1941 Stellungen an der finnischen Grenze. Als Teil der größeren Operation "Silberfuchs" wurde die Operation "Platinfuchs" von einer Truppe deutscher Gebirgsjäger unter dem Kommando von General Eduard Dietl durchgeführt. Murmansk war von entscheidender Bedeutung, da es der einzige ganzjährig geöffnete Hafen war und regelmäßig Konvois der Alliierten anliefen, um die Russen mit Material zu versorgen. Auch die Nickelvorkommen im nahe gelegenen Finnland mussten geschützt und verteidigt werden, da sie für die deutsche Rüstungsproduktion von entscheidender Bedeutung waren. Aufgrund der unwirtlichen Umgebung sah sich Dietl in seinen Vorgehensmöglichkeiten eingeschränkt. Zahlreiche Flussläufe mussten überbrückt werden, aber die russische Nordflotte begann, Soldaten an Land zu bringen, um die deutschen Kommunikationslinien zu bedrohen. Nachdem zwei Versuche, den Fluss Litsa zu überqueren, gescheitert waren, unternahm Dietl im September einen dritten Versuch, aber die russischen Soldaten waren bereit, sich zu wehren. Hier untersucht der Historiker David Greentree diese weniger bekannte, aber strategisch wichtige Kampagne in der Arktis. Für die deutschen und finnischen Truppen war dies ein eklatantes Scheitern - Dietl verlor über 10.000 Mann für 15 Meilen Boden. Mit Illustrationen, historischen Bildern und detaillierten Karten zeigt dieses Buch, warum die Operation "Platinum Fox" scheiterte und wie sich dies auf den weiteren Verlauf des Krieges auswirkte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Greentree, David/Shumate, Johnny
Titel
Murmansk 1941
Details
Englischer Text, Paperback, viele Fotos, einige ganzseitige Farbillustrationen, farbige Karten. 96 Seiten.