Diese Saga führt uns an die Ufer der Oder, wo die Rote Armee ihren unerbittlichen Vormarsch auf das noch schlagende Herz des Dritten Reiches, Berlin, beginnt. Nur die Seelower Höhen standen zwischen den sowjetischen Truppen und der Hauptstadt. Im Laufe von drei Tagen im Mai 1945 griffen fast eine Million sowjetische Soldaten diese letzten verschanzten Stellungen an. Sobald diese Verteidigungsanlagen durchbrochen waren, war klar, dass es in der Stadt selbst zu erbitterten Straßenkämpfen zwischen der rachsüchtigen Roten Armee und verzweifelten, fanatischen Nazis bis zur endgültigen Kapitulation kommen würde. Anhand anschaulicher Augenzeugenberichte schildert Prit Buttar die brutalen Kämpfe, die die letzten Zuckungen des Dritten Reiches prägten. Es stand nicht nur der Ausgang des Krieges auf dem Spiel. Als die Rote Armee in Berlin einmarschierte, war dies bereits eine ausgemachte Sache, auch wenn es einen hohen Blutzoll fordern würde. Die Fronten für den bevorstehenden Kalten Krieg waren bereits abgesteckt. Stalin, der befürchtete, dass die Westmächte ihre Vereinbarungen nicht einhalten würden, war entschlossen, Truppen vor Ort zu stationieren, um seine Kontrolle über das Gebiet zu sichern, das zur sowjetischen Besatzungszone werden sollte. "Berlin. Endgame 1945" ist der Bericht über den grausamen Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs und den erschreckenden Prolog zum Kalten Krieg.