Der Londoner Flottenvertrag beschränkte den Bau von Hilfsschiffen und legte fest, dass einzelne Zerstörer eine Verdrängung von höchstens 1.850 Tonnen haben durften, wobei diejenigen mit einer Verdrängung von mehr als 1.500 Tonnen auf höchstens 16 % der Gesamtverdrängung begrenzt waren. Die Kaiserliche Japanische Marine, die bereits über 24 Zerstörer des Spezialtyps verfügte, konnte nur Schiffe mit einer Verdrängung von etwa 1.400 Tonnen bauen. Daher plante und baute sie die Hatsuharu-Klasse, die über eine mit dem Spezialtyp vergleichbare Bewaffnung verfügte, aber einen um 280 Tonnen kleineren Rumpf hatte. Da Schiffe unter 600 Tonnen keinen Beschränkungen unterlagen, wurden außerdem Torpedoboote der Chidori-Klasse gebaut, die mit einer mit Zerstörern vergleichbaren Bewaffnung ausgestattet waren. Beide Klassen waren klein, aber schwer bewaffnet und verfügten über große Aufbauten, die sie kopflastig machten. Nach dem Kentern des Torpedobootes Chidori (dem Tomotsuru-Zwischenfall) im Jahr 1934 wurden umfangreiche Modifikationen vorgenommen, um die Stabilität und die Festigkeit des Rumpfes zu verbessern. In dieser Ausgabe werden die Entwicklung der Hatsuharu- und Chidori-Klasse sowie die Eigenschaften der einzelnen Schiffe anhand von tatsächlichen Schiffsdaten erläutert.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Titel
Vessel Model Special. Band 98: All About the Hatsuharu-Class Destroyers and Chidori-Class Torpedo Boats
Details
Japanischer Text, Paperback, sehr viele sw- und Farbfotos, Großformat. 144 Seiten.