Feldwebel Pöllmann hatte das Glück, eine umfassende militärische Friedensausbildung zu bekommen und ging somit mit einem kleinen Vorteil in den 1. Weltkrieg. Sein Pech war, dass er zum 8. Marschbataillon eingeteilt wurde, einem Himmelfahrtskommando im Rahmen des Infanterieregiments 38, das zur militärischen Festigung dieses später in Schimpf und Schande aufgelösten Regiments beitragen sollte.
Nur eine Handvoll 59er überlebte diese Zuteilung, wurden aber nicht wieder zum Infanterieregiment 59 zurückversetzt. Pöllmann kämpfte sich mit aller Macht, mit vielen Tricks wieder zum Stammregiment zurück. Gerade rechtzeitig, um zu einer der schwersten Schlachten, der Erstürmung des Rombon, zurechtzukommen. Schwerst verwundet bedeutete das für ihn das Ende des Krieges. Ein tapferer, heimatverbundener Soldat, der auf vielen geschichtsträchtigen Schlachtfeldern seine Spuren hinterließ.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Pöllmann, Georg
Titel
Feldwebel Georg Pöllmann. Mein Tagebuch des großen Krieges
Details
Paperback, zahlreiche sw- und Farbabb. und Karten. 328 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Österreichischer Milizverlag Postfach 500 5071 Wals Österreich