Die Schlacht, die zwischen dem 16. Dezember 1944 und Ende Januar 1945 im Ardennenmassiv stattfand, wird meist als Schlacht in den Ardennen bezeichnet. In den Vereinigten Staaten wird diese Schlacht, die größte, an der amerikanische Soldaten an der Westfront teilnahmen, als "Battle of the Bulge" bezeichnet. Die Amerikaner vergleichen diese Schlacht tatsächlich mit einer "Ausbuchtung, einer Wölbung", also einem "Bulge" von etwa 80 mal 100 Kilometern. Die Deutschen hingegen sehen in dieser von Hitler angeordneten Offensive den Moment, in dem sie die westlichen Alliierten so weit schwächen können, dass diese möglicherweise zu Verhandlungen gezwungen sind. Sie nannten diese Operation "Wacht am Rhein". Diese gigantische Auseinandersetzung zwischen den deutschen und amerikanischen Armeen mitten im Winter im Herzen der Ardennen war für die Deutschen die letzte große Schlacht an der Westfront. Für die Amerikaner bleibt sie die härteste und tödlichste Schlacht, die seit der Landung am 6. Juni in Europa geführt wurde. Aber diese von Hitler gewollte Schlacht war der Moment einer großen Konfrontation, einer großen Abrechnung zwischen Deutschen und Amerikanern. Die amerikanischen Soldaten wurden von der Überraschungsoffensive mit voller Wucht getroffen und hielten mit Glück stand. Dann setzte sich die gesamte amerikanische Armee, aber auch in geringerem Maße die britische Armee, in Bewegung, kanalisierte die deutsche Offensive, verhinderte deren Ausbreitung in Richtung Maas und ließ den deutschen "Bogen" so schnell wieder zusammenfallen, wie er sich gebildet hatte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Guelton, Frédéric/Bourlet, Michael
Titel
La Bataille des Ardennes
Details
Französischer Text, mehr als 200 Farbfotos, Großformat. 192 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
La Seconde Guerre mondiale en couleur
Lavauzelle 1 ZA, Pasquina 33750 Beychac-et-Caillau Frankreich