Selbst wenn die amerikanische B-25 "Mitchell" nur am "Doolittle-Angriff" teilgenommen hätte, hätte sie sich ihren Platz in der Geschichte verdient - aber sie tat so viel mehr. Ob sie nun gefährliche Tieffliegereinsätze über dem Südpazifik von Neuguinea bis zur Küste der japanischen Heimatinseln flog oder mit der Natur und der tödlichen deutschen Flak über dem Brennerpass in Norditalien herumschlug, die "Mitchell" erwarb sich den Ruf, der beste mittlere Bomber zu sein, den die Alliierten während des Krieges einsetzten. Die "Mitchell" war für einen unerfahrenen, im Krieg ausgebildeten Piloten leicht zu fliegen, und ein gut ausgebildeter Pilot konnte sie voll beladen von einem Flugzeugträgerdeck starten. Das Flugzeug war widerstandsfähig und konnte Schäden durch feindliches Feuer gut verkraften und seine Besatzung noch nach Hause bringen. Mit über 115 Fotos erzählt dieses Buch die Geschichte der Entstehung eines Klassikers der Luftfahrt und der tapferen Besatzungen, die ihn bekannt gemacht haben.