Eine Darstellung über Stalin als Kriegsführer, die zeigt, wie seine paradoxe Politik der Massenmobilisierung und Repression alle Aspekte der sowjetischen Gesellschaft beeinflusste. Der Zweite Weltkrieg war der entscheidende Moment in der Geschichte der Sowjetunion. Mit Stalin an der Spitze ging die Sowjetunion unter enormen wirtschaftlichen und menschlichen Opfern als Sieger hervor. Doch noch bevor die Kämpfe beendet waren, begann Stalin, sich gegen die Architekten des Erfolgs zu wenden.
In dieser Studie untersucht Alfred J. Rieber Stalin als Führer im Krieg und stellt fest, dass seine Politik zutiefst paradox war. In Vorbereitung des Krieges mobilisierte Stalin die gesamte sowjetische Gesellschaft für seine militärischen Ziele und verstärkte die Zentralisierung seiner Macht. Doch gleichzeitig schwächte er durch den Einsatz von Terror die für die Verteidigung des Landes wichtigen Kräfte. In seinem Bemühen, das Land nach den verheerenden Verlusten und Zerstörungen wieder aufzubauen, unterdrückte er Gruppen, die einen unermesslichen Beitrag zum Sieg geleistet hatten. Seine konsequente, rücksichtslose Führung hinterließ ein Erbe, das die Sowjetunion und Russland bis heute belasten sollte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Rieber, Alfred J.
Titel
Stalin as Warlord
Details
Englischer Text, 15 sw-Abb. 360 Seiten.
Zustand
Ladenneu
John Wiley & Sons Limited The Atrium, Southern Gate P019 8SQ Chichester, West Sus. Vereinigtes Königreich