Ostpreußen, 1945: Die 13-jährige Edith wird aus ihrem Zuhause gerissen und in eine Welt gestoßen, in der Angst, Hunger und Gewalt den Alltag bestimmen. Auf der Flucht vor der Roten Armee verliert sie alles ihre Familie, ihre Sicherheit, ihre Kindheit. Was folgt, ist eine Odyssee durch ein zerstörtes Europa: Edith wird von ihrer Familie getrennt, zurückgelassen, verschleppt und immer wieder aufs Neue mit Situationen konfrontiert, die kein Mensch und erst recht kein Kind erleben sollte. Sie erduldet Missbrauch, Erniedrigung und Todesangst. Mehr als einmal steht sie am Rand des Abgrunds. Doch sie überlebt. Getragen von einem unerschütterlichen Willen kämpft sie sich durch Hunger, Fremde und Hoffnungslosigkeit von Ostpreußen über Polen bis nach Israel und schließlich zurück nach Deutschland. Dieses Buch ist kein Roman. Es ist ein Zeugnis, eine Biografie. Die wahre Lebensgeschichte von Edith Zylbersztejn zeigt schonungslos, was Krieg, Flucht und Vertreibung mit einem Menschen machen und welche Kraft nötig ist, um dennoch weiterzuleben. Authentisch, berührend und erschütternd erzählt Autor Dirk Chervatin Ediths Geschichte, die unter die Haut geht und lange nachwirkt. In zahlreichen Gesprächen hat sie dem Autor Station für Station aus ihrem bewegten Leben berichtet. Das daraus entstandene Buch vermittelt ein eindringliches Bild einer Generation von Vertriebenen, die alles verlor und trotzdem weitermachte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Chervatin, Dirk
Titel
Was bleibt wenn alles verloren ist
Details
Mit sw-Abb. 218 Seiten .
Zustand
Ladenneu
Untertitel
Flucht aus Ostpreußen. Die Odyssee der Edith Zylbersztejn
Helios Verlags- und Brückstr. 48 52080 Aachen Deutschland