Die Studie beschreibt eine der schrecklichsten Tragödien des Zweiten Weltkriegs und die Ereignisse, die ihr vorausgingen. Die schrecklichen Fehleinschätzungen des Stawka, des Obersten Sowjetischen Kriegsrats, und der Frontkommandos führten im Oktober 1941 zum Tod und zur Gefangenschaft von Hunderttausenden ihrer eigenen Leute. Bis vor kurzem wurde das Ausmaß der Niederlagen, die die Rote Armee bei Wjasma und Brjansk erlitt, einfach totgeschwiegen. In diesem Buch wird erstmals ein vollständiges Bild der Kampfhandlungen, die zu dieser Tragödie führten, anhand bisher unbekannter oder wenig genutzter Dokumente detailliert dargestellt. Der Autor wurde durch seine jahrelange vergebliche Suche nach Informationen über das Schicksal seines Vaters, Oberst N. I. Lopuchowski, dem Kommandeur des 120. Haubitzen-Artillerie-Regiments, der zusammen mit seiner Einheit im Strudel der Operation Taifun verschwand, zu diesem Buch inspiriert. Er war fest entschlossen, das offizielle Schweigen über die militärische Katastrophe bei den Vorstößen auf Moskau im Herbst 1941 zu brechen. Der Autor stellt außerdem Dokumente aus deutschen Militärarchiven vor, die zweifellos nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Studenten der Ostfront des Zweiten Weltkriegs von Interesse sein werden. Lopuchowski untermauert seine Position in Bezug auf das wahre Ausmaß der Verluste der Roten Armee an Männern und Ausrüstung, die die offiziellen Angaben bei Weitem überstiegen. Im Epilog geht er kurz auf die Recherchen ein, die er durchgeführt hat, um die Umstände des Todes sowjetischer Soldaten aufzudecken, die bisher als vermisst galten - darunter auch sein eigener Vater. Die Erzählung wird durch zahlreiche Fotos, farbige Karten und Tabellen ergänzt.