"Wir waren alle verdammt glücklich über die Bombenangriffe" - diese Notiz im Tagebuch eines Artilleristen steht in krassem Gegensatz zu dem Rat eines Offiziers an seine Mutter: "Das Einzige, was wir jetzt tun können, ist, tapfer zu bleiben". Beide Männer waren Südafrikaner und hatten sich, wie alle anderen Soldaten und Soldatinnen der noch jungen Union Defence Force, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 freiwillig zum Militärdienst gemeldet. Die Südafrikaner kämpften in Ostafrika, dann in Nordafrika und schließlich in Italien. Ihr Beitrag zum Krieg war im Vergleich zu dem der Alliierten wie den USA und Großbritannien gering, doch an der Front und in der Heimat brachten viele Südafrikaner persönliche Opfer, die ebenso schwer zu ertragen waren wie die der Rekruten anderer Nationen. Basierend auf bisher unveröffentlichten Briefen, Tagebüchern, Memoiren und Interviews sowie fast 50 neuen Fotos erzählt "Bold in Battle" von den Kriegserfahrungen zwölf gewöhnlicher Männer und Frauen, die ihre Zeit und manchmal sogar ihr Leben opferten, um gemeinsam mit Großbritannien und seinen Verbündeten gegen den Faschismus zu kämpfen. "Bold in Battle" bietet Einblicke in den großen Beitrag eines kleinen Landes zu einem globalen Krieg.