Als die U.S. Navy in das Jet-Zeitalter eintrat, war es keine Überraschung, dass sie sich für ihren ersten düsengetriebenen und auf einem Flugzeugträger stationierten Jagdbomber, der auch als Aufklärer operieren können sollte, an die Firma "Grumman" wandte. Der erste Entwurf, den das Unternehmen produzierte, war von enormer Größe, und ähnelte eher einem Bomber als einem Jagdflugzeug.
Leider konzentrierte sich die Entwicklung der amerikanischen Düsentriebwerke hauptsächlich auf den Turbojet, ein langsamer Entwicklungsprozess, da man in der Produktion und Entwicklung von Strahltriebwerken noch wenig Erfahrung hatte. Zurück am Zeichenbrett, entwarf Grumman eine kleine einstrahlige Maschine mit geradem Flügel, die von einem Zentrifugaltriebwerk angetrieben werden sollte. Amerika durchlief gerade eine "Nur Amerika"-Phase, sodass ein Triebwerk von einem nichtamerikanischen Hersteller außer Frage stand, oder doch nicht? Das Problem könnte gelöst werden, indem man in Lizenz das "Rolls Royce Nene"-Triebwerk von Pratt & Whitney als "J42" herstellen lassen würde. Als Versicherung wurde das "Allison J33"-Triebwerk ausgewählt, um eine Serie von Flugzeugen damit auszustatten, obwohl alle später auf die "J42"-Triebwerke umgerüstet wurden. Das daraus entstehende Flugzeug sollte als F9F "Panther" bezeichnet werden und würde in einem relativ stabilen Tempo in den Geschwaderdienst eingeführt werden, obwohl dies sich beschleunigte, als die USA in den Koreakrieg eintraten. Die "Panther" erwies sich als brauchbares Flugzeug, obwohl es schließlich ein seltsames Typen-Mischmasch bei manchen Einheiten gab. Die letzten "Panthers" sollten den Dienst bei der U.S. Navy in den frühen 1960er Jahren endgültig verlassen. Der einzige Betreiber dieses Typs im Ausland war Argentinien, das die "Panther" auch als Trägerflugzeug einsetzte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Darling, Kev
Titel
Grumman F9F Panther
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele sw- und einige Farbabb., farbige Flugzeugprofile, maßstabsgetreue Skizzen. 52 Seiten.