Diese faszinierende Sammlung persönlicher Erzählungen stellt die Ansicht in Frage, dass alle Deutschen von den Verbrechen des Dritten Reiches wussten und sich mitschuldig machten. Die fünf Berichte erinnern an das Leben von Menschen, die in den 1920er Jahren geboren wurden und sich weigerten, der SS beizutreten, von den Gräueltaten entsetzt waren oder auf andere Weise ihren Prinzipien treu blieben. Sie spannen den Bogen von ihrem frühen Leben während des Aufstiegs der NSDAP über ihre Jugend im Krieg bis hin zu den ersten Nachkriegsjahren und bieten eine fesselnde Perspektive auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Überzeugungen der Deutschen der Kriegsgeneration. Von Wehrmachtsinfanteristen über einen Luftwaffenoffizier bis hin zu einer jungen Frau an der Heimatfront reichen die Berichte vom relativen Komfort in den von Deutschland besetzten Gebieten bis hin zu den erschütternden Fronten gegen die Sowjets. Zu den herausragenden Geschichten gehören Heinz Polkes eindringliche Beschreibung des Aufstands im Warschauer Ghetto sowie drei Berichte über den oft übersehenen Aspekt des Kriegsgefangenseins in der UdSSR, die wertvolle Einblicke in die deutsche Nachkriegserfahrung bieten. Diese vom Journalisten Klaus Förg zusammengestellte und vom Historiker Roger Moorhouse ergänzte Sammlung ist eine eindrucksvolle und würdige Ergänzung der Literatur über den Zweiten Weltkrieg.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Förg, Klaus
Titel
Escaping Madness. Eyewitness Accounts from World War II
Details
Englischer Text. 220 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Greenhill Books 83 Bedford Rd London N2 9DB Vereinigtes Königreich