Als der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging, sah sich Großbritannien mit der unmittelbaren Verantwortung konfrontiert, eine gewichtige Rolle bei der Besetzung des besiegten Deutschlands zu spielen. Als nahezu bankrottes Land war das Vereinigte Königreich kaum in der Lage, eine so bedeutende militärische Präsenz auf dem Kontinent aufrechtzuerhalten und gleichzeitig andere Verpflichtungen im Mittelmeerraum und im Fernen Osten zu erfüllen.
In den unmittelbaren Nachkriegsjahren sahen sich Großbritannien und andere westliche Mächte veranlasst, ihre Beziehungen zum wichtigsten Sieger im Osten zu überprüfen: der UdSSR. Ein entscheidender Moment ereignete sich 1948, als die Sowjetunion versuchte, die Zivilbevölkerung in West-Berlin auszuhungern. Daraufhin lieferten die Alliierten im Rahmen der Berliner Luftbrücke die dringend benötigten Hilfsgüter. Die sowjetische Aushungerungsaktion endete 1949, doch die Parameter waren nun festgelegt. Der "Eiserne Vorhang" hatte sich über den Kontinent gesenkt, und die RAF sollte vier Jahrzehnte lang mit nuklear bewaffneten Flugzeugen in Bereitschaft bleiben, um auf mögliche sowjetische Angriffe zu reagieren.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Watson, Ian Smith
Titel
The RAF in Cold War Germany
Details
Englischer Text, 71 sw- und Farbfotos. 251 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Fonthill Media Limited Russell Strett GL5 3AN Strout Vereinigtes Königreich