Griechen - in späteren Zeiten - sahen Athen als "die Hellas von Hellas", aber in der klassischen Periode dachten viele Athener anders. Athen könnte eine Schule von Hellas gewesen sein, aber die Schule von Hellas war Sparta. Militärisch und moralisch war Sparta das Höchste. Dieses Buch untersucht, wie die Athener - normale Bürger ebenso wie Schriftsteller und Politiker - über Spartas Überlegenheit dachten. Neun neue Studien von angesehenen internationalen Fachhistorikern untersuchen, wie die Athener Sparta verehren konnten, während sie gleichzeitig die Spartaner in einem blutigen Krieg bekämpften. Dieser Respekt führte zu Platons literarischer Schaffung von Fantasiestädten (in der Republik und den Gesetzen), um spartanische Methoden nachzuahmen. Und nach ihrer militärischen Kapitulation 404 v. Chr. behaupteten regierende athenische Politiker, dass ihre Stadt zu einem neuen Sparta umgestaltet werden sollte.
Übersicht über die enthaltenen Aufsätze: 1. Sparta in Pericles Begräbnisrede; 2. Athen, Sparta und die TEXNH der Überlegung; 3. Athan als neues Sparta? Lakonismus und die athenische Revolution von 404-403 v. Chr.; 4. Ein Blick auf Sparta anhand der athenischen Herangehensweise an Kunst und Architektur; 5. Euripides, Sparta und die Selbstdefinition Athens; 6. Sparta und Spartaner in der Alten Komödie; 7. Erdachte Supermächte: Isocrates Opposition Athens und Spartas; 8. Spartanische Echos in Platos "Republik"; 9. Aristoteles Kritik am spartanischen Imperialismus.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Cartledge, Paul/Powell, Anton (Hrsg.)
Titel
The Greek Superpower. Sparta in the Self-Definitions of Athenians
Details
Englischer Text. 239 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Fonthill Media Limited Russell Strett GL5 3AN Strout Vereinigtes Königreich