Im Januar 1898 beschlossen die USA, eines ihrer Kriegsschiffe nach Kuba zu entsenden, da sie die Unruhen auf der Insel mit zunehmender Sorge betrachteten. Kuba war noch immer spanisches Territorium, und mit diesem Manöver wollten die USA die Spanier wissen lassen, daß sie die Ereignisse genau beobachteten. Leider wurde aus einer als Einschüchterungstaktik geplanten Aktion eine Tragödie.
Als am 15. Februar 1898 die Nacht über den ruhigen Gewässern des Hafens von Havanna hereinbrach, riss eine gewaltige Explosion die Bordwände der USS "Maine" auf. Es war 21:40 Uhr und das amerikanische Schlachtschiff sank in wenigen Minuten. Unfall oder Angriff, was auch immer, der amerikanische Präsident William McKinley, der Konflikte vermeiden wollte, konnte nicht lange zögern. Angetrieben von einer aufgepeitschten Presse, die nach Rache schrie, brach am 25. April 1898 ein Krieg zwischen den USA und Spanien aus, und die Dinge gerieten außer Kontrolle. Obwohl die spanischen Streitkräfte auf dem Papier deutlich überlegen erschienen, wurde die Insel innerhalb weniger Wochen isoliert, eine Seeblockade um Santiago de Cuba wurde errichtet und die amerikanischen Streitkräfte rückten schnell ins Landesinnere vor. Für Admiral Pascual Cervera y Topete bestand die einzige Möglichkeit, der Falle zu entkommen, darin, die Seeblockade zu durchbrechen. Aber seine Flottille war im Vergleich zur imposanten Armada der US-Marine sehr schwach. Am 3. Juli 1898 kam die von einigen so erwartete und von anderen so gefürchtete Stunde der Konfrontation!
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Delitte, Jean-Yves
Titel
Die großen Seeschlachten. Band 21: Santiago de Cuba 1898
Details
Sehr viele Farbabb., zumeist im Comic-Stil, Großformat. 56 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Finix Comics e.V. Burgunderstr. 45 65189 Wiesbaden Deutschland