Die französische Nationalgendarmerie steht im Mittelpunkt dieses von Pascal Meunier und seinem Kollegen Laurent Jacquot herausgegebenen Buches. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf ihren Fahrzeugen, die für die erfolgreiche Durchführung ihrer Aufgaben in vielerlei Hinsicht unerlässlich sind. Dieses informative und lehrreiche Werk rückt diese Eliteeinheit ins Rampenlicht, die seit Jahrzehnten für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt. Dank einer Fülle von Dokumenten und Fotografien kann der Leser alle Fahrzeuge dieser angesehenen Institution entdecken, die seit 2009 dem Innenministerium unterstellt ist. Lkw, Pkw, Panzer, Motorräder und sogar Boote - alle Transportmittel werden in diesem reich bebilderten Buch detailliert beschrieben. Zweifellos hat sich die Nationalgendarmerie, deren Hauptaufgabe die Verkehrsüberwachung ist, perfekt an die Veränderungen jeder Epoche angepasst und sich mit Fahrzeugen ausgestattet, die für ihre Leistungsfähigkeit bekannt sind, um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. Die Geschichte der französischen Nationalgendarmerie ist untrennbar mit der Geschichte der französischen Autobahnen verbunden, da sie in den 1960er Jahren erstmals den berühmten Matra Djet einsetzte, einen Rennwagen, der vor allem durch seine Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans bekannt wurde. Folglich benötigte die Nationalgendarmerie damals ein Fahrzeug, das für die Autobahnüberwachung geeignet war, was zur späteren Anschaffung des Alpine A110 führte, der für seine beeindruckende Geschwindigkeit bekannt ist und bis zu 215 km/h erreichen kann. Angesichts ihrer potenziellen Rolle bei der Bekämpfung von Kriminalität, insbesondere von Drogenhändlern, die Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge für ihre Verbrechen nutzen, ist die französische Nationalgendarmerie verpflichtet, sich mit einer Fahrzeugflotte auszustatten, um deren kriminelle Machenschaften zu vereiteln. Wie wir im Buch sehen können, ging sie 2006 einen weiteren Schritt und beschaffte rund sechzig Subaru Impreza WRX, die sich für jegliche Einsätze auf Autobahnen eignen, da dieses japanische Fahrzeug in nur 5,8 Sekunden eine Geschwindigkeit von 250 km/h erreichen kann. Eine weitere Veränderung erfolgte 2010, als die französische Gendarmerie ein französisches Fahrzeug einführte, nämlich den Renault Mégane III RS, der seinem japanischen Vorgänger in nichts nachsteht. Kurz gesagt, das Buch zeichnet alle Fahrzeuge nach, die zum Ruhm der französischen Gendarmerie beigetragen haben - nicht nur im Inland, sondern auch international - und beleuchtet die wichtigsten Veränderungen in diesen zwei Jahrhunderten ihrer Geschichte.