Dieses Buch beschreibt quasi das "Goldene Zeitalter" der jugoslawischen Luftstreitkräfte. Nach Differenzen zwischen Tito und Stalin verbannte der sowjetische Diktator den Balkanstaat aus dem sozialistischen Lager, woraufhin Tito sich um eine Erneuerung der Kontakte zu den ehemaligen Alliierten des 2. Weltkrieges bemühte, die nun alle Mitgliedstaaten der NATO waren. Nachdem Jugoslawien Ende 1951 dem "Programm zu gegenseitigen Verteidigungshilfe" beigetreten war, erhielt es moderne Kampfflugzeuge aus westlicher Produktion. Von März 1953 bis Ende 1957 haben die jugoslawische Luftstreitkräfte insgesamt 257 amerikanische Kampfjets erhalten. Später, durch kommerzielle Einkäufe, erreichte die Anzahl der U.S. Jets über 600. Bis in die Mitte der 1970er Jahre bildeten diese Maschinen das Rückgrat der jugoslawischen Luftwaffe.
Das Buch wurde erst durch jüngst freigegebenes Archivmaterial möglich, das im Militärarchiv und im Jüdischen Museum in Belgrad aufbewahrt wird. Viele der präsentierten Informationen stammen aus zahlreichen Interviews mit ehemaligen Piloten. Das Buch zeigte rund 380 Fotos, von denen viele noch nie veröffentlicht wurden. Der Buchtitel, "Tito's Jet Jockeys", entspringt der Bezeichnung, die die jugoslawischen Piloten bei ihrer Ausbildung auf den U.S. Air Force Basen in Europa in den Jahren 1952-1953 erhielten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Dimitrijevic, Bojan/Micevski, Milan
Titel
Tito's Jet Jockeys. US Jets in Yugoslav Air Force during Cold War
Details
Englischer Text, 411 sw- und Farbfotos, Großformat. 277 Seiten.