Während sich die Schlagzeilen in der ETO natürlich auf die Ereignisse in der Normandie und an der Ardennenoffensive im Norden konzentrierten, fanden 1944-45 in Südfrankreich und Deutschland ebenso heftige Kämpfe statt, die nun endlich die ihnen gebührende Anerkennung finden. Die amerikanische 14. Panzerdivision, die erst spät im Kriegsgebiet eintraf, wurde fast unmittelbar nach ihrer Ankunft in Europa in heftige Kämpfe verwickelt, da die Deutschen entschlossen waren, ihre Südflanke zu verteidigen. Wie andere US-Verbände auch, wurde die 14. Panzerdivision nach ihrem Vormarsch durch Frankreich, der von zeitweiligen Gegenangriffen begleitet war, im Herbst 1944 am Westwall zum Stillstand gezwungen. Dennoch hatte sie Erfahrung gesammelt, und als die Deutschen mit der Operation Nordwind versuchten, das Blatt zu wenden, standen sie einer hartgesottenen Formation gegenüber. Dieses Buch untersucht detailliert, was im Januar 1945 in den schneebedeckten Vogesen geschah, als der Versuch der Wehrmacht, die 6. Heeresgruppe zu vernichten, scheiterte. Nordwind begann in den Bergen, wurde aber auf die Ebenen des Elsass in der Nähe des Rheins ausgedehnt. Ein strategischer Rückzug nach zehn Tagen höllischer Kämpfe ermöglichte es den Alliierten, die Stellung bis zur Frühjahrsoffensive zu halten. Die furchtbare Kälte und die Feuerstürme der Schlacht forderten auf beiden Seiten ihren Tribut, aber inzwischen spürten die 14. und die anderen amerikanischen Divisionen die Hitze der Schlacht in ihren Herzen und wussten, was zu tun war, um den Feind zu besiegen.Doch die Siegfriedlinie ragte immer noch vor den amerikanischen Streitkräften auf, und im Abschnitt der 14. Division sprengten sich die Divisionen im März bei Steinfeld buchstäblich den Weg frei und begannen, die Wehrmacht in einen Rückzug zu treiben, von dem sie sich nie mehr erholen sollte. Panzerkolonnen bahnten sich mit Artillerie und Luftunterstützung ihren Weg durch Straßensperre um Straßensperre, Stadt um Stadt, ohne den deutschen Soldaten eine Chance zu geben, zu reagieren. Infolge des raschen Vormarsches der 7. Armee und der 14. Division wurden deutsche Kriegsgefangenenlager wie die in Hammelburg und Moosburg von über 100.000 Gefangenen befreit, eine Leistung, die der Division den Spitznamen "The Liberators" (die Befreier) einbrachte.
Autor
O'Keeffe, Timothy
Titel
Battle Yet Unsung
Details
Englischer Text, Paperback, 16 Seiten mit sw-Fotos. 352 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Fighting Men of the 14th Armored Division in World War II