Europa 14./15. Jh. Beim Reiten in Rüstung saß der Ritter nicht im Sattel, sondern stand in den Steigbügeln, zusätzlich gestützt durch die hohe Vorderlehne und Rückenlehne des schweren Sattels. Nur in dieser Haltung konnte er seine Waffen, die fast 4 m lange Lanze, das Schwert, den Streitkolben oder die Streitaxt gebrauchen. (Waffen wie Armbrust oder Bogen galten als "unritterlich" im Kampf und waren für den Ritter reine Jagdwaffen.) Die schweren großen Pferde, die "Schlachtrosse" waren zu einem leichten, weichen Galopp oder auch zum Passgang erzogen, um die unerträglich harten Stöße für den gepanzerten Reiter abzumildern. Häufig waren die Rosse selbst gepanzert. Unsere Serie zeigt Ritter und Bannerträger antrabend. Die Geschlossenheit einer Attacke wurde durch Anreiten über Schritt, Trab bis zum Galopp erreicht. Man nutzte dabei das natürliche Gruppenverhalten der Pferde aus.
Serienliste für 100/30/201 Nr. 100-792 (3x) Ritter zu Pferd, Gefechtstrab Nr. 100-793 (3x) Ritter zu Pferd, Gefechtstrab Nr. 100-1141 (3x) Ritter zu Pferd Nr. 100-1142 (3x) Ritter zu Pferd Nr. 100-1143 (1x) Bannerträger zu Pferd
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
13
Epoche
Mittelalter
Zeit
14. Jh. - 15. Jh.
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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