Spießrutenlaufen (auch Spitzruten- oder Gassenlaufen genannt) bezeichnet eine militärische Leibesstrafe, die bis ins 19. Jahrhundert wegen mehr oder weniger schwerer Vergehen durch Kriegs- oder Standgericht über einfache Soldaten verhängt wurde. Bei schweren Vergehen, z.B. an eigenen Kameraden, wurde das Urteil von einem Gericht gesprochen, neben dem Feldobristen, Leutnant und Fähnrich eine größere Anzahl von Landsknechten angehörten. (Diese Art Gerichtsbarkeit war nicht in allen Landsknechtheeren üblich.) Lautete das Urteil auf Tod, wurde es von den Kameraden vollstreckt, die dazu mit ihren Spießen eine Gasse bildeten. Diese Serie: am anderen Ende der Gasse wurde als Verheißung der Freiheit die Fahne geschwenkt, wer sie erreichte, war begnadigt. Der Profoss ließ dem Verurteilten die Fesseln abnehmen und stieß ihn nach drei Schlägen auf den Rücken in die Gasse seiner zustechenden Kameraden. Es ist nicht bekannt, dass je ein Delinquent die Fahne erreichte. Nur die Spezialfiguren. Hinweis: Zur Aufstellung der Gasse passen noch viele Figuren der Serien 100/25/200, 100/25/201, 100/25/218, 100/25/219, 100/25/107
Serienliste für 100/25/222 Nr. 100-843 b (1x) Steckenknecht Nr. 100-844 b (1x) Profoss, einen Verurteilten in die Gasse stoßend Nr. 100-845 b (1x) Landsknecht-Fahnenträger, Fahne gesenkt Nr. 100-846 b (1x) Landsknecht-Fahnenträger, Fahne schwenkend Nr. 100-841 b (1x) Steckenknecht mit Verurteiltem Nr. 100-842 b (1x) Stockmeister mit abgenommener Fessel
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
6
Epoche
Renaissance
Zeit
um 1520
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
Berliner Zinnfiguren e. K. Werner Scholtz Knesebeckstr. 88 10623 Berlin - Charlottenburg Deutschland