Im Dreißigjährigen Krieg wurde das "Würfeln" hauptsächlich während der Feldzüge angewandt, um die Zahl der Verurteilten zu halbieren. Da mancher Obrist seine liebe Mühe hatte, sein Regiment auf Soll-Stärke zu halten, war es ihm sicher nicht unlieb, dass er bei z.B. 30 Verurteilten nur 15 Mann wirklich verlor - die Verlierer beim "Würfeln". Im Frieden oder im festen Lager jedoch wurde streng je nach Art des Vergehens gehenkt, gerädert oder auf ähnlich Weise mit den Verurteilten verfahren. Bekannt ist auch das Frankenburger Würfelspiel des verhassten Statthalters A.v. Herberstorff. Unsere Serie zeigt zwei unter Bewachung stehende, verurteilte Söldner beim Würfeln auf einer Trommel. Das alles findet unter einem Galgen statt, an dem schon zwei Männer gehängt wurden und die lange Leiter schon angelegt ist... Das Farbfoto zeigt eine Sammlervariante.
Serienliste für 100/155 Nr. 100-373 (1x) Strauch Nr. 100-374 (1x) Strauch Nr. 100-375 (1x) Strauch Nr. 100-DK 1 (1x) Delinquent, um sein Leben würfelnd Nr. 100-DK 1 a (1x) Trommel Nr. 100-DK 2 (1x) Delinquent, um sein leben würfelnd Nr. 100-DK 5 (2x) Wachtmann Nr. 100-229 a (1x) Galgen mit 2 Schlingen (# 230 a) Nr. 100-1086 (1x) Holzleiter, aufrecht stehend Nr. 100-230 a (2x) Landsknecht (Plünderer), aufgehängt (# 229 a)
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
12
Epoche
17. Jahrhundert
Zeit
1618 - 1648
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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