Kriegsinstrumente prägen das Schlachtfeld. Heute revolutionieren Drohnen die Art und Weise, wie Armeen Krieg führen. In den Jahren 19141915 traten Flugzeuge in das Kampfgeschehen ein; zunächst lieferten sie lediglich grundlegende Beobachtungen, entwickelten sich jedoch allmählich zu Instrumenten für detaillierte Lagebeurteilungen hinsichtlich feindlicher Stellungen und der Kampfkraft in einem bestimmten Frontabschnitt. An der Westfront erstarrte das Geschehen rasch zum Stellungskrieg, und die Frontlinie blieb bis 1918 weitgehend unverändert. Ganz anders stellte sich die Lage an der Ostfront dar: Die weitläufigen Gebiete Russlands, des polnischen Frontvorsprungs, Galiziens und Deutschlands bildeten den Schauplatz für bewegliche Operationen, bei denen Armeen aufeinandertrafen und katastrophale Verluste erlitten. Im Verlauf dieser Feldzüge entwickelte sich die Luftfahrt durch leistungsfähigere Flugzeuge, Fortschritte bei Luftbildkameras und Verfahren der Fernmeldeaufklärung entscheidend weiter. Das Zusammenspiel dieser wesentlichen Elemente - die heute die Grundlage der militärischen Aufklärung bilden - verdeutlicht das Potenzial der Luftfahrt im Ersten Weltkrieg besser als jeder andere Faktor. Das Buch schildert diese Entwicklung so detailliert wie kein anderes bisheriges Werk. Es behandelt ein Thema, das für all jene von großer Bedeutung ist, die sich mit dem Wesen der Kriegführung und den prägenden Merkmalen militärischer Strukturen - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - auseinandersetzen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Finnegan, Terrence J.
Titel
Shooting The Front Eastern Operations. Band 2: Russfront! Aerial Reconnaissance over mobile Battlefields
Details
Englischer Text, Paperback. 322 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Aeronaut Books Golden Currant Circle 45 NV 89511 Reno Vereinigte Staaten von Amerika