Dieses Buch zeichnet den Verlauf der irischen Revolutionszeit nach und stützt sich dabei auf die Erinnerungen zahlreicher Personen, die am Osteraufstand und am Unabhängigkeitskrieg aktiv beteiligt waren. Obwohl der Osteraufstand von 1916 militärisch scheiterte, hinterließ er bei der irischen Bevölkerung einen tiefen Eindruck. Die militärische Niederlage gegen die Briten mobilisierte die republikanische Bewegung in ganz Irland und stärkte deren Entschlossenheit, für den Erfolg künftiger Aufstände zu sorgen. In der Zwischenzeit arbeiteten die politischen und die militanten Flügel des irischen Republikanismus Hand in Hand, um die Voraussetzungen für eine erneute Konfrontation mit den Briten zu schaffen. Auf politischer Ebene warb die Partei Sinn Féin unter der Führung von Éamon de Valera unermüdlich neue Mitglieder an und begann, bei Nachwahlen anzutreten und diese zu gewinnen. Gleichzeitig formierten sich im militanten Lager der Republikaner bewaffnete Einheiten - selbst in den kleinsten und abgelegensten Gemeinden. Übungen und Aufmärsche gehörten zum Alltag, während sich junge Männer meldeten, um sich auf einen neuen Konflikt mit den Briten vorzubereiten. Der Krieg begann am 21. Januar 1919 mit den ersten Schüssen bei Soloheadbeg und endete mit einem Waffenstillstand, auf den sich Éamon de Valera und Lloyd George am 6. Juli 1921 verständigten. Die Kämpfe erstreckten sich über das ganze Land; nur wenige Gebiete blieben von den damit einhergehenden Unruhen verschont. Während die Welt ungläubig zusah, nahm eine kleine, aber äußerst entschlossene Truppe von Kämpfern den Kampf gegen eine der mächtigsten Militärmächte jener Zeit auf. Dass die IRA im Verlauf des Unabhängigkeitskrieges beachtliche militärische Erfolge erzielte, verblüffte viele Beobachter und Analysten und spornte die tapferen Iren in ihrem Kampf gegen die Briten zusätzlich an.
Details
Englischer Text, 16 sw-Abb. 224 Seiten.
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich