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Wie die Grenzbrigade Küste unter Leitung der Volksmarine die Sicherung der DDR-Seegrenze durchführte, wie das Zusammenwirken mit den anderen "Organen" praktiziert wurde, und welche Probleme und Konflikte dabei auftraten, ist das zentrale Thema der Studie. Die Publikation bemüht sich um eine streng sachbezogene Darstellung der Geschichte dieses maritimen Verbandes der DDR-Grenztruppen auf der Grundlage der Auswertung von Aktenbeständen aus dem Bundesarchiv (Militärarchiv Freiburg) und aus der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) sowie von Aussagen, Veröffentlichungen und Berichten bekannter Sachbuchautoren und "Ehemaliger" der Grenzbrigade Küste bzw. der Volksmarine.
Die Grenzbrigade Küste - bestehend aus rund 2500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen und seit 1961 der Volksmarine der Nationalen Volksarmee operativ unterstellt - erfüllte nach Ansicht von Verantwortlichen der DDR im Zusammenwirken mit anderen Schutz- und Sicherheitsorganen (Volkspolizei, MfS, Zoll) Aufgaben der see- und landseitigen Sicherung der Republik. Kernstück dieser Sicherung an der Ostsee war ein tiefgestaffeltes System der Beobachtung, das sich zusammensetzte aus Grenzvorposten in See, Grenzschiffen und -booten auf Patrouillenpositionen im Küstenbereich, technischen Beobachtungskompanien (Radar) an Land, Posten auf Beobachtungstürmen am Strand sowie aus Grenzsoldaten und Grenzaufklärern, die die landseitige Absicherung besorgten. Hauptaufgabe war es, die Flucht der eigenen Bürger über die Ostsee zu verhindern.
Rund 6500 Personen versuchten seit dem Mauerbau in Berlin und der Verminung der innerdeutschen Grenze ab 1961 die Flucht über See, nur etwa 900 Menschen gelang das bis 1989, Tausende mussten für Monate und Jahre wegen eines "ungesetzlichen Grenzübertritts" (§ 213 DDR-StGB) in Haft, etwa 180 DDR-Bürger kamen beim Versuch, den Westen auf diesem gefährlichen Weg zu erreichen, ums Leben und ertranken. An der Verhinderung von Fluchten über die Ostsee beteiligten sich Hunderte von "Freiwilligen Helfern" der Grenzbrigade Küste, Teile der Volkspolizei im Ostseebezirk vor allem in der rund 5 km breiten Grenzzone, darüber hinaus auch Fahrzeuge der Volksmarine auf Bereitschaftspositionen oder bei Aufklärungsfahrten. Außerdem kamen gelegentlich Marinehubschrauber zum Einsatz.
Die Grenzbrigade Küste - bestehend aus rund 2500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen und seit 1961 der Volksmarine der Nationalen Volksarmee operativ unterstellt - erfüllte nach Ansicht von Verantwortlichen der DDR im Zusammenwirken mit anderen Schutz- und Sicherheitsorganen (Volkspolizei, MfS, Zoll) Aufgaben der see- und landseitigen Sicherung der Republik. Kernstück dieser Sicherung an der Ostsee war ein tiefgestaffeltes System der Beobachtung, das sich zusammensetzte aus Grenzvorposten in See, Grenzschiffen und -booten auf Patrouillenpositionen im Küstenbereich, technischen Beobachtungskompanien (Radar) an Land, Posten auf Beobachtungstürmen am Strand sowie aus Grenzsoldaten und Grenzaufklärern, die die landseitige Absicherung besorgten. Hauptaufgabe war es, die Flucht der eigenen Bürger über die Ostsee zu verhindern.
Rund 6500 Personen versuchten seit dem Mauerbau in Berlin und der Verminung der innerdeutschen Grenze ab 1961 die Flucht über See, nur etwa 900 Menschen gelang das bis 1989, Tausende mussten für Monate und Jahre wegen eines "ungesetzlichen Grenzübertritts" (§ 213 DDR-StGB) in Haft, etwa 180 DDR-Bürger kamen beim Versuch, den Westen auf diesem gefährlichen Weg zu erreichen, ums Leben und ertranken. An der Verhinderung von Fluchten über die Ostsee beteiligten sich Hunderte von "Freiwilligen Helfern" der Grenzbrigade Küste, Teile der Volkspolizei im Ostseebezirk vor allem in der rund 5 km breiten Grenzzone, darüber hinaus auch Fahrzeuge der Volksmarine auf Bereitschaftspositionen oder bei Aufklärungsfahrten. Außerdem kamen gelegentlich Marinehubschrauber zum Einsatz.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Lapp, P. J.
- Titel
- Grenzbrigade Küste. DDR-Grenzsicherung zur See
- Details
- 23 sw-Fotos auf Tafeln. 210 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
Helios Verlags- und
Brückstr. 48
52080 Aachen
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Webseite: helios-verlag.com
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