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Dies ist die Geschichte der Luftwaffe im Spanischen Bürgerkrieg aus der Perspektive dreier wichtiger amerikanischer Persönlichkeiten: Oberst Stephen Fuqua, Militärattaché der republikanischen Regierung Spaniens; Kapitän Townsend Griffiss, stellvertretender Militärattaché für Luftwaffe; und der ehemalige Pilot der US-Marine Frank Tinker, der als Söldner für die spanische Regierung flog. Anhand seiner Analyse der Erfahrungen und Schriften dieser drei Personen untersucht der Autor Christopher Marquis die Lehren, die der Konflikt hinsichtlich des Einsatzes der Luftwaffe im Krieg offenbart hat. Das Buch stellt zunächst den Spanischen Bürgerkrieg in den größeren Kontext der frühen Entwicklung der US-Luftwaffe und geht dann auf den Verlauf des Krieges ein, wobei der Schwerpunkt auf wichtigen Luftoperationen und technologischen Fortschritten liegt. Marquis beginnt mit der frühen Geschichte der amerikanischen Luftwaffe während des Ersten Weltkriegs und der institutionellen Entwicklung des U.S. Army Air Service und des U.S. Army Air Corps. Er behandelt auch die Entwicklung der frühen Luftwaffentheorien, insbesondere die Idee des strategischen Bombardements, bei dem zivile, industrielle und politische Ziele bombardiert wurden, um den Krieg schnell zu beenden. Die Erzählung wechselt dann im Juli 1936 nach Spanien und folgt dem Verlauf des Bürgerkriegs mit Schwerpunkt auf den Luftoperationen. Zu den bedeutenden Ereignissen, die ausführlich behandelt werden, gehören die Luftbrücke der nationalistischen Truppen von Marokko nach Spanien, defensive Luftabwehrmissionen über Madrid, der Brandbombenangriff auf Guernica, die Zerstörung des "Eisernen Rings" von Befestigungsanlagen um Bilbao, die Bombardierung von Barcelona und schließlich die Luftüberlegenheit, die die nationalistische Luftwaffe und ihre Verbündeten errungen haben. Die US-Beobachter wurden Zeugen der Intervention der deutschen Luftwaffe in den Konflikt sowie der Luftstreitkräfte Italiens, Frankreichs und der Sowjetunion. Marquis kommt zu dem Schluss, dass der Spanische Bürgerkrieg bewiesen hat, dass die Luftwaffe ein entscheidendes Element der modernen Kriegsführung ist. Er weist auch darauf hin, dass die amerikanischen Luftwaffenführer zögerten, die Lehren aus dem Krieg anzuerkennen, da diese die Wirksamkeit strategischer Bombardements nicht eindeutig bewiesen. Trotz dieser Zurückhaltung spiegelten die späteren Maßnahmen der USA zum Ausbau ihres Flugzeugbestands vor dem Zweiten Weltkrieg einige der Lehren wider, die aus dem Luftkrieg in Spanien gezogen wurden.
- Autor
- Marquis, Christopher G.
- Titel
- U.S. Mercenaries and the Legion of Condor
- Details
- Englischer Text. 320 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
- Untertitel
- Airpower in the Spanish Civil War
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