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In den Jahren vor Pearl Harbor waren die australischen Behörden davon überzeugt, dass eine große Anzahl japanischer Diplomaten und Geschäftsleute Spionage betrieb und dass viele ihrer australischen Partner ihnen dabei halfen. Sicherlich sammelten einige Japaner eifrig öffentlich zugängliche Informationen, und einige Australier halfen ihnen dabei - aber es gibt keine Beweise dafür, dass sie tatsächlich militärische Geheimnisse gestohlen haben. Die Behörden nahmen Australier ins Visier, die sie als Sicherheitsrisiko einstuften, und stützten sich bei der Entscheidung über Sanktionen auf subjektive Urteile über die "Loyalität" der Menschen. Auch nach Kriegsende verschwanden solche Verdächtigungen hinsichtlich der "Loyalität" nicht, und die Überzeugung, dass prominente Australier als Kollaborateure gehandelt und eine japanische Invasion begrüßt hätten, hielt sich noch jahrzehntelang. Auf der Grundlage bisher nicht untersuchter Beweise argumentiert dieses Buch, dass diese Überzeugungen aus einer unbegründeten Verschwörungstheorie hervorgegangen sind.
- Autor
- Hordern, Nick
- Titel
- Loyalty
- Details
- Englischer Text. 350 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
- Untertitel
- Australians, Japanese and Espionage on the eve of the Pacific War
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