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Wolverhampton Military Studies #24.
"They Called It Shell Shock" bietet eine neue Perspektive auf die psychologischen Reaktionen auf die traumatischen Erfahrungen des Krieges. Im Ersten Weltkrieg wurden Soldaten durch traumatische Störungen in einem epidemischen Ausmaß arbeitsunfähig, das alles übertraf, was aus früheren bewaffneten Konflikten bekannt war. Anhand von Einzelschicksalen britischer und deutscher Soldaten veranschaulicht dieses Buch das universelle Leiden der Soldaten, die an diesem Konflikt beteiligt waren, und die oft verheerenden Folgen für ihre psychische Gesundheit.
Dr. Stefanie Linden erklärt, wie die Kriegsneurose das Gefüge der Vorkriegsgesellschaft in Frage stellte - einschließlich ihrer Vorstellungen über Geschlecht (Überlegenheit des männlichen Charakters), Klasse (Überlegenheit der Offiziersklasse) und wissenschaftlichen Fortschritt. Sie argumentiert, dass die Granatenschock-Epidemie dauerhafte Folgen für das Verständnis des menschlichen Geistes und der Macht, die er über den Körper ausüben kann, hatte. Die Autorin hat mehr als 660 Original-Fallberichte von Soldaten mit Granatenschock ausgewertet, die in den weltweit führenden neurologischen/psychiatrischen Einrichtungen der damaligen Zeit behandelt wurden: im National Hospital am Queen Square in London, in der Psychiatrischen Abteilung der Charité in Berlin und im Militärkrankenhaus in Jena, Deutschland. Es enthält eine reichhaltige Sammlung von bisher unveröffentlichten Berichten aus erster Hand über das Leben in den Schützengräben und die Traumata der Soldaten.
Im Mittelpunkt des Buches steht das Erlebnis des Soldaten auf dem Schlachtfeld, das seinen Nervenzusammenbruch auslöst - und die Autorin verknüpft dies mit den Biografien der Soldaten, um eine Perspektive auf ihr ziviles Leben vor dem Krieg und ihre Kriegserfahrungen zu geben. Anschließend beschreibt sie das Schicksal der einzelnen Soldaten, ihre psychologischen und neurologischen Symptome, ihren Weg durch das System der Lazarette und Spezialeinheiten in der Heimat sowie die zunächst ambivalente Reaktion des medizinischen Systems. Sie analysiert die externen Faktoren, die das klinische Bild der traumatisierten Soldaten beeinflussten, und zeigt, wie kulturelle und politische Faktoren psychische Erkrankungen und die Reaktionen von Ärzten und Gesellschaft prägen können. Die Autorin argumentiert, dass die Herausforderung durch Zehntausende von granatengeschockten Soldaten und die Notwendigkeit, die Kampfkraft der Armee aufrechtzuerhalten, schließlich zu einer Modernisierung der Medizin führte - und sogar zu den ersten formalen Behandlungsstudien in der Geschichte der Medizin.
"They Called It Shell Shock" ist auch eines der ersten Bücher, das sich mit oft vernachlässigten Themen der Kriegsgeschichte befasst - darunter Desertion, Selbstmord und psychische Erkrankungen der Soldaten. Auf der Grundlage ihres Fachwissens in Psychiatrie und Medizingeschichte argumentiert die Autorin, dass viele moderne Traumatherapien ihre Wurzeln in der Medizin des Ersten Weltkriegs haben und dass die Erfahrungen der Granatenschock-Patienten und ihrer Ärzte immer noch sehr relevant für das Verständnis heutiger traumatischer Krankheiten sind.
"They Called It Shell Shock" bietet eine neue Perspektive auf die psychologischen Reaktionen auf die traumatischen Erfahrungen des Krieges. Im Ersten Weltkrieg wurden Soldaten durch traumatische Störungen in einem epidemischen Ausmaß arbeitsunfähig, das alles übertraf, was aus früheren bewaffneten Konflikten bekannt war. Anhand von Einzelschicksalen britischer und deutscher Soldaten veranschaulicht dieses Buch das universelle Leiden der Soldaten, die an diesem Konflikt beteiligt waren, und die oft verheerenden Folgen für ihre psychische Gesundheit.
Dr. Stefanie Linden erklärt, wie die Kriegsneurose das Gefüge der Vorkriegsgesellschaft in Frage stellte - einschließlich ihrer Vorstellungen über Geschlecht (Überlegenheit des männlichen Charakters), Klasse (Überlegenheit der Offiziersklasse) und wissenschaftlichen Fortschritt. Sie argumentiert, dass die Granatenschock-Epidemie dauerhafte Folgen für das Verständnis des menschlichen Geistes und der Macht, die er über den Körper ausüben kann, hatte. Die Autorin hat mehr als 660 Original-Fallberichte von Soldaten mit Granatenschock ausgewertet, die in den weltweit führenden neurologischen/psychiatrischen Einrichtungen der damaligen Zeit behandelt wurden: im National Hospital am Queen Square in London, in der Psychiatrischen Abteilung der Charité in Berlin und im Militärkrankenhaus in Jena, Deutschland. Es enthält eine reichhaltige Sammlung von bisher unveröffentlichten Berichten aus erster Hand über das Leben in den Schützengräben und die Traumata der Soldaten.
Im Mittelpunkt des Buches steht das Erlebnis des Soldaten auf dem Schlachtfeld, das seinen Nervenzusammenbruch auslöst - und die Autorin verknüpft dies mit den Biografien der Soldaten, um eine Perspektive auf ihr ziviles Leben vor dem Krieg und ihre Kriegserfahrungen zu geben. Anschließend beschreibt sie das Schicksal der einzelnen Soldaten, ihre psychologischen und neurologischen Symptome, ihren Weg durch das System der Lazarette und Spezialeinheiten in der Heimat sowie die zunächst ambivalente Reaktion des medizinischen Systems. Sie analysiert die externen Faktoren, die das klinische Bild der traumatisierten Soldaten beeinflussten, und zeigt, wie kulturelle und politische Faktoren psychische Erkrankungen und die Reaktionen von Ärzten und Gesellschaft prägen können. Die Autorin argumentiert, dass die Herausforderung durch Zehntausende von granatengeschockten Soldaten und die Notwendigkeit, die Kampfkraft der Armee aufrechtzuerhalten, schließlich zu einer Modernisierung der Medizin führte - und sogar zu den ersten formalen Behandlungsstudien in der Geschichte der Medizin.
"They Called It Shell Shock" ist auch eines der ersten Bücher, das sich mit oft vernachlässigten Themen der Kriegsgeschichte befasst - darunter Desertion, Selbstmord und psychische Erkrankungen der Soldaten. Auf der Grundlage ihres Fachwissens in Psychiatrie und Medizingeschichte argumentiert die Autorin, dass viele moderne Traumatherapien ihre Wurzeln in der Medizin des Ersten Weltkriegs haben und dass die Erfahrungen der Granatenschock-Patienten und ihrer Ärzte immer noch sehr relevant für das Verständnis heutiger traumatischer Krankheiten sind.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Linden, Stefanie
- Titel
- They Called It Shell Shock. Combat Stress in the First World War
- Details
- Englischer Text, 72 sw-Fotos und Illustrationen. 274 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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Webseite: www.helion.co.uk
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