Vor dem Hintergrund fast ununterbrochener Kriege vollzog sich in den 80 Jahren nach 1492 ein langsamer Wandel der polnischen Streitkräfte von feudalen Milizen zu stehenden Heeren. Der blutige Kampf zwischen Polen, Litauern, Ungarn, Moskowitern, Kosakken, Türken und Tataren gipfelte 1569 in der Union von Lublin, die das Königreich Polen und das Großfürstentum Litauen vereinte. In dieser entscheidenden Phase der polnischen Militärgeschichte wurden berühmte Truppengattungen wie die polnischen Husaren eingeführt und weiterentwickelt und mit der Einführung von Fuß- und berittenen Handfeuerwaffen anstelle von Armbrustschützen ein taktischer Wandel vollzogen. Auf der Grundlage zahlreicher Quellen erläutert der Autor die soziale und ethnische Zusammensetzung der Armeen und ihre Rekrutierungsmethoden, ihre Organisationsstruktur und die der verschiedenen Truppengattungen, ihre Waffen, Rüstungen und Ausrüstung, ihre Strategien und Taktiken sowie das Leben im Feld. In diesem fesselnden Buch werden speziell angefertigte Illustrationen und seltene Abbildungen mit fundierten Texten kombiniert, um dieses wenig erforschte Thema für ein englischsprachiges Publikum lebendig werden zu lassen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Jamka, Adrian/Ruggeri, Raffaele (Illustr.)
Titel
Renaissance Polish Armies 1492–1569
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele sw-Abb., einige Farbtafeln. 48 Seiten.