Römische Kavalleriehelme aus der Zeit der Republik unterschieden sich zunächst kaum von den Infanteriehelmen, sodass ihre Identifizierung eine schwierige, aber nicht unmögliche Aufgabe ist. In dieser Studie zeigt M.C. Bishop, wie Veränderungen in der römischen Armee unter dem Prinzipat am Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr., nicht zuletzt die Einbeziehung von Hilfstruppen, zu Veränderungen führten, wodurch sich die Helmtypen der Kavallerie und der Infanterie bald voneinander unterschieden. Insbesondere wurden im Prinzipat Gesichtsmaskenhelme eingeführt, die speziell für den Einsatz in den Hippika-Gymnasien, einer Form der kombinierten Reitausbildung und Vorführmanöver, bestimmt waren. Wie bei den römischen Infanteriehelmen führte der Kontakt mit östlichen Kulturen zur Einführung völlig neuer Arten von Kavalleriehelmen. Wie diese Studie zeigt, vereinfachte dies die Herstellung von Helmen und führte letztendlich direkt zu einer Vielzahl von poströmischen Helmtypen, die unter anderem bei sächsischen und wikingerzeitlichen Kriegern gefunden wurden. Alle diese Typen werden in diesem Werk beschrieben und illustriert, das acht Seiten mit speziell in Auftrag gegebenen farbigen Abbildungen enthält. Dieses aktuelle und leicht zugängliche Buch stützt sich auf neue Funde und die neuesten Forschungsergebnisse, um die Ursprünge, die Entwicklung und das Erbe des römischen Kavalleriehelms nachzuzeichnen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Bishop, M. C./Rava, Giuseppe (Illustr.)
Titel
Roman Cavalry Helmets
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele farbige Fotos, farbige Illustrationen auf Tafeln. 64 Seiten.