Elisabeth I. (15331603) war von 1558 bis zu ihrem Tod im Jahr 1603 Königin von England und Irland. Sie war die letzte und am längsten regierende Monarchin aus dem Haus Tudor. Ihre ereignisreiche Regierungszeit sowie deren Einfluss auf Geschichte und Kultur gaben der ersten Elisabethanischen Ära ihren Namen. Elisabeth war das einzige überlebende Kind Heinrichs VIII. und seiner zweiten Frau Anne Boleyn. Während ihrer langen Herrschaft erzielte sie bedeutende Erfolge, darunter den Sieg über die Spanische Armada sowie den Ausbau der englischen Überseekolonien und des Handels durch Entdeckungsreisen und ... Piraterie. Zugleich etablierte sie die Church of England als gemäßigte protestantische Institution und schuf ein Gleichgewicht, das religiöse Verfolgung eindämmte und einer tief gespaltenen Nation ein gewisses Maß an Stabilität verlieh. Darüber hinaus leitete die "Virgin Queen" (Jungfräuliche Königin) ein Elisabethanisches Goldenes Zeitalter ein, in dem Kultur und Literatur aufblühten und Dramatiker wie Shakespeare und Marlowe das englische Theater zum Wohle der ganzen Welt revolutionierten.
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