Schön schattiert bemalt. Höhlenleben der Jungneandertaler (Altsteinzeit). Der Jungneandertaler fand in Höhlen Schutz vor der feindseligen Natur der Eiszeit. Hier war man vor der bitteren Kälte und vor Raubtieren geschützt. Das sorgfältig gehütete Feuer war Mittelpunkt des Lebens und spendete Wärme, Licht und Sicherheit. Vor dem Eingang hielt ein Windschirm aus Zweigen und Ästen den Wind davon ab, in die Höhle zu wirbeln und vielleicht das Feuer zu löschen. Bis der Mensch lernte, Feuer durch Reibung selbst zu erzeugen, wurde die Glut auf dem Marsch in einem hohlen Tierknochen bewahrt. Die Menschen hatten gelernt, Bekleidung aus Fellen und Waffen und Werkzeuge aus Stein und Knochen herzustellen. Die Serie "Höhlenleben" zeigt die Männer, Frauen und Kinder einer Sippe bei ihren Tätigkeiten am Lagerplatz: beim Herstellen von Werkzeugen und Speerspitzen aus dem scharfkantigen Feuerstein, Frauen beim Häuten eines erlegten Bären, beim Hüten des Feuers und Schlagen von Holz. Ein Jäger kehrt mit Beute heim. Windschirm, Felsstück mit Geräten und Knochenhaufen runden die Szene ab. Geisterbeschwörung (Aurignaczeit, Altsteinzeit).Magische Handlungen, um die Geister in der Natur - z.B. von Jagdtieren - zu beschwören, waren Teil des Lebens und erste Kunstäußerungen. Man nahm in der Zauberhandlung die gewünschte Entwicklung der Dinge symbolisch vorweg. Die Jäger malten Tiere an die Höhlenwände und warfen ihre Speere auf das Bild oder tanzten in Tiermasken, um das Wild herbeizulocken.(Gravur: Mohr)
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
Extrafeine Bemalung
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
24
Epoche
Ur- und Vorzeit
Zustand
Antiquarisch
Herausgeber
Berliner Zinnfiguren
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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