Am 13. Juni 1525, einem Dienstag, wie es für Hochzeiten üblich war, verlobte sich Martin Luther mit Katharina von Bora. Nach dem Verständnis des 16.Jahrhunderts galt die Ehe bereits mit der Verlobung als geschlossen. Sofort danach vollzog der Stadtpfarrer Bugenhagen die eigentliche Trauung. Die ganze Zeremonie fand im Schwarzen Kloster statt, wo Luther nach wie vor wohnte. Die sogenannte "Wirtschaft", das große Hochzeitsessen war ein wesentlicher Bestandteil der Feierlichkeiten. Zur Wirtschaft lud Luther neben Freunden wie Lucas Cranach auch seine Eltern ein. Der Magistrat stiftete eine Tonne Einbecker Bier, von der Universität brachte ein Bote einen silbernen Deckelkrug und aus Mainz, von Erzbischof Albrecht, kamen 50 Gulden als Hochzeitsgeschenk. Aber es gab auch Kritik an Luthers Verehelichung. Selbst sein Freund Melanchthon kritisierte die Eheschließung und sah darin den Untergang der Reformation. Er wurde nicht zur Hochzeit eingeladen. Die Serie wurde in Anlehnung an ein Gemälde von Konrad Weigand (1842 - 1897) von Werner Otto gezeichnet und graviert.
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
Extrafeine Bemalung (Öl)
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
11
Epoche
Landsknechtzeit
Nationalität/Ort
Deutschland
Zustand
Ladenneu
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