Ausführlich beschreibt der Autor, ein passionierter Jäger, der auch von so mancher Jagd in seinem Buch berichtet, die Zeit des Umbruchs in Österreich (1938), an dem er aktiv mitwirkte. 1941 wurde der kriegsfreiwillige Waffen-SS-Untersturmführer (Leutnant) Karl Fucker als Gebirgsjäger an die Eismeerfront nach Karelien versetzt. Sehr anschaulich schildert er den langen Weg in den hohen Norden und die klimatischen Widrigkeiten (bis zu minus 43 Grad!), denen die Soldaten ausgesetzt waren.
Die ruhige Zeit nutzte er zum Jagen (u. a. Bären). Nach einer Stabstätigkeit als Zentralbauleiter Groß-Berlins der Waffen-SS und Polizei meldete er sich 1944 zu den SS-Jagdverbänden von Otto Skorzeny und wurde mit der Aufstellung des SS-Jagdverbandes "Mitte" beauftragt. Anfang 1945 kämpften die Jagdverbände bei Schwedt an der Oder, um dort einen Brückenkopf zu bilden. Kurz vor Kriegsende wurde Fucker zur "Alpenfestung" befohlen, wo er u. a. Hermann Göring verhaften sollte. Eine ausführliche Darstellung der Befreiung des Duce 1943 am Gran Sasso im Anhang des Buches beschließt den Erlebnisbericht.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Fucker, Karl
Titel
An der Seite Skorzenys. Jäger im grauen und grünen Rock
Details
Paperback. 220 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Nation & Wissen Postfach 100045 01571 Riesa Deutschland