Handliche Pellets - leicht einzuschmelzen und zu handhaben.
Reinzinn 99,95% mit höchstem Reinheitsgrad (auch für Produkte die mit Lebensmitteln in Berührung kommen) High-Grade mikro-gereinigt in seiner reinsten Beschaffenheit mit sehr guten Fließeigenschaften.
Dieses Reinzinn entspricht höchsten Anforderungen und wurde in Zusammenarbeit mit einer professionellen Gießerei entwickelt für den Guss von Miniaturen und Modellen.
Zinn (Sn) Das Metall Zinn ist seit spätestens 3500 v. Chr. bekannt. Als Bestandteil in Legierungen wird Zinn vielfältig verwendet, mit Kupfer zu Bronze oder anderen Werkstoffen legiert. Nordisches Gold, die Legierung der goldfarbenen Euromünzen, beinhaltet unter anderem 1 % Zinn.
Lateinisch heißt Zinn "stannum", daher rührt auch das chemische Symbol "Sn". Zinn hat einen sehr niedrigen Schmelzpunkt von ca. 230 Grad Celsius
Ist Reinzinn im Kontakt mit Lebensmittel erlaubt und ungefährlich?
Ja,
Reinzinn gilt im Kontakt mit Lebensmitteln als erlaubt und weitgehend ungefährlich, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Das Metall selbst ist ungiftig, wird vom menschlichen Körper kaum aufgenommen und hat keine bekannte biologische Funktion.
Es gibt jedoch wichtige Differenzierungen hinsichtlich der Sicherheit und Verwendung:
Rechtliche und gesundheitliche Einordnung
· Lebensmittelechtheit: Gemäß der EU-Rahmenverordnung 1935/2004 dürfen Materialien im Lebensmittelkontakt die menschliche Gesundheit nicht gefährden und den Geschmack der Lebensmittel nicht beeinträchtigen.
· Zulassung: Zinn ist in Form von Zinnchlorid (E 512) sogar als Lebensmittelzusatzstoff in der EU zugelassen. Für Lebensmittelkontaktmaterialien gilt laut EFSA ein unbedenklicher Grenzwert von 200 mg Zinn pro Kilogramm Lebensmittel.
Risikofaktoren im Alltag
Obwohl Zinn an sich unbedenklich ist, können in der Praxis Probleme auftreten:
· Säureempfindlichkeit: Saure Lebensmittel (wie Fruchtsäfte, Essiggurken oder Tomaten) können Zinn aus dem Material lösen. Dies führt oft zu einem unangenehmen metallischen Geschmack.
· Oxidation durch Luftsauerstoff: Sobald eine Konservendose geöffnet wird, beschleunigt Luftsauerstoff das Lösen von Zinn in das Lebensmittel. Reste sollten daher umgehend in Glas- oder Kunststoffbehälter umgefüllt werden.
· Legierungsbestandteile: "Antikes" Zinngeschirr enthält oft erhebliche Mengen an Blei, das hochgiftig ist. Modernes "Lebensmittelzinn" (z. B. Sn95Sb3Cu2) ist hingegen bleifrei und speziell für Geschirr konzipiert.
Tipps für die Verwendung
· Nutzen Sie für den Verzehr nur Zinngeschirr, das ausdrücklich als bleifrei oder lebensmittelecht gekennzeichnet ist.
· Vermeiden Sie die dauerhafte Lagerung von stark säurehaltigen Speisen oder Getränken (z. B. Weißwein oder Zitrusfrüchte) in Zinngefäßen.
· Überprüfen Sie bei Erbstücken das Alter; Zinngegenstände von vor 1970 können noch Blei enthalten und sollten eher als Dekoration dienen.