Der Autor macht Schluss mit dem Image der Österreicher als ewige Verlierer. Nur die Unkenntnis der eigenen Militärgeschichte konnte zu diesem Fehlbild führen. Von rund 7000 Schlachten, die die kaiserlichen Truppen in mehr als 400 Jahren schlugen, wurden 65 Prozent gewonnen, wussten die Historiker noch am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Und tatsächlich: Ohne fähige Militärs und Generäle hätte sich Österreich kaum gegen die Türken behaupten und Vormacht im Deutschen Reich werden können. Helmut Neuhold schreibt eine neue Militärgeschichte Österreichs, eben eine, die über lange Strecken hinweg eine Erfolgsgeschichte gewesen ist. Nicht nur die fast jedem bekannten großen Kriegsherren wie z. B. Wallenstein, Prinz Eugen, Andreas Hofer oder Radetzky werden behandelt, sondern auch heute weniger bekannte militärische Führer und deren Leistungen, an die vielleicht noch der eine oder andere Straßenname erinnert.