Deutschland baute während des Zweiten Weltkriegs das erste einsatzfähige Düsenflugzeug, die Messerschmitt Me 262. Siegfried Decher gehörte zu dem Ingenieurteam, das die Triebwerke für die Me 262 entwickelte. Am Ende des Krieges wäre Decher beinahe in der sowjetischen Besatzungszone gestrandet, doch das US-Militär nahm Kontakt auf und bot einen Ausweg an. Als Hauptverantwortlicher für ein Steuersystem des Jumo-Triebwerks war Decher für die Alliierten von großem Wert.
Pläne zu seiner Evakuierung während der Operation "Paperclip" scheiterten. Nach einem Umweg über Frankreich erreichte Decher einige Jahre später die amerikanische Küste, wo er eine erfolgreiche Karriere in der zivilen Luftfahrtindustrie machte. Diese unerzählte Geschichte über die frühe Entwicklung von Düsenflugzeugen, das Überleben des Zusammenbruchs des Dritten Reiches und den Neubeginn in Amerika wird von Siegfrieds Sohn Reiner erzählt. Reiner, selbst ein erfahrener Ingenieur, konstruiert die Geschichte durch eine Kombination aus seinen eigenen Erinnerungen und Originalbriefen und -dokumenten aus seinem Familienarchiv.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Decher, Reiner
Titel
Turbulent Journey. The Jumo Engine, Operation Paperclip, and the American Dream