Militärarchitektur ist ein wichtiger Bestandteil des architektonischen und künstlerischen Erbes Portugals. Entlang der Küste und in den Grenzregionen finden sich sowohl mittelalterliche als auch moderne Befestigungsanlagen. Mit 1.214 Kilometern ist die Grenze zwischen Spanien und Portugal die längste zwischen zwei Ländern der Europäischen Union. Das Grenzgebiet wird auf Portugiesisch "A Raia" oder "der Streifen" genannt. Auch am Atlantik bewahrten starke Küstenbefestigungen das Land vor Invasionen feindlicher Seestreitkräfte. Bis ins 20. Jahrhundert schützte ein dichtes Netz von Küstenbatterien die Hauptstadt Lissabon. Der Festungsturm Torre de Belém galt weltweit als Vorbild für die Sicherung portugiesischer Besitzungen. Die vom Autor geleitete Studienreise mit internationalen Teilnehmern fand vom 20. bis 28. September 2025 statt. Zunächst wurden die Küstenbefestigungen in Lissabon und Peniche besichtigt, mit einem Abstecher zu den Verteidigungsanlagen von Torres Vedras. Es folgte ein Ganztagesaufenthalt in der Welterbenfestung Elvas. Die Stadt diente auch als Ausgangspunkt für Besuche der drei Raia-Festungen Marvao, Almeida und Valenca do Minho, die als Weltkulturerbe-Kandidaten gelten. Die Rückreise über Porto beinhaltete weitere Besichtigungen von Festungsanlagen im Küstenbereich. Die Erlebnisse der Tour werden in der Dokumentation festgehalten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Neumann, Hans-Rudolf
Titel
Portugal. Fortifikatorischer Exkursionsbericht einer Studienreise vom 20. bis 28.09.2025
Details
Paperback, 427 Farbfotos. 310 Seiten.
Zustand
Ladenneu
S. Roderer Verlag Regensburg In der Obern Au 12 93055 Regensburg Deutschland