Anfang August 1944 war die deutsche Wehrmacht durch die Schlachten im Raum Caen gegen die Briten abgekämpft. Im Westen kam der Ausbruch der amerikanischen Truppen endlich voran. Nun war es an der Zeit das 2. Kanadische Corps südlich gegen die Stadt Falaise anzusetzen. Da viele deutsche Panzer durch den Gegenangriff bei Mortain gebunden waren, setzte man hohe Hoffnungen und Erwartungen in die Kanadier, hatte man sie doch mit britischen Panzern und der 51. Hochland-Division sowie polnischen Panzertruppen verstärkt. Ein innovativer Wechsel der Taktik zu einem nächtlichen Panzerangriff und die Umwandlung von 72 Artillerie-Selbstfahrlafetten zu gepanzerten Personentransportern für die begleitende Infanterie führten zu anfänglichen Erfolgen gegen ihren speziellen Feind, die 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend". Eine Pause in den Kampfhandlungen wegen der Bombardierungen erlaubte deren Kommandeur Kurt "Panzer" Meyer eine Umgruppierung seiner Division. Als Folge davon kamen die 4. kanadische und die polnischen Panzerdivisionen nur noch frustierend langsam voran. Als die Alliierten am nächsten Tag über das Schlachtfeld vorrückten, verwickelte die "Hitlerjugend" Polen, Schotten und Kanadier in verlustreiche Kämpfe und Gefechte. Operation Totalize ist bekannt wegen des Todes des deutschen SS-Panzer-As Michael Wittmann durch die Hand von Soldat Joe Ekins und die Vernichtung der sogenannten Worthington Force als Resultat eines navigatorischen Fehlers.