Diese erschütternden Memoiren gewähren einen seltenen Einblick in die Erlebnisse eines Kriegsgefangenen innerhalb des brutalen russischen Lagersystems. Das Buch beginnt mit der Gefangennahme des österreichischen Infanteristen Wolfram "Wolfie" Redler inmitten des Chaos, das auf den Fall von Stalingrad folgte. Es schildert den erzwungenen Marsch gen Osten sowie seinen Transport nach Sibirien während des gnadenlosen russischen Winters. Vom Typhus gezeichnet, gelingt es ihm irgendwie, dieses "Todeslager" zu überleben. Die Erzählung setzt sich mit seiner Verlegung in ein Arbeitslager fort und beschreibt in erschütternden Einzelheiten die Entbehrungen, die Redler und seine Kameraden erdulden mussten. Dass er - oder überhaupt irgendjemand - dies überleben konnte, grenzt an ein Wunder. Brutalität, Hunger, Krankheit und harte Zwangsarbeit forderten ihren Tribut von über neunzig Prozent der Soldaten, die in jenen ersten Monaten des Jahres 1943 in Gefangenschaft gerieten. Dieser ehrliche und ungeschönte Bericht, der nun erstmals ins Englische übersetzt vorliegt, ist eine eindringliche Mahnung an die Grausamkeit des Krieges. Die große Lehre dieses Buches besteht jedoch nicht darin, wie wir sterben, sondern wie wir leben. Trotz all des Leids, das er miterlebte und erdulden musste, blieb "Wolfie" ein Mann, der allen um sich herum zeigte, was es wahrhaftig bedeutet, zu leben.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Redler, Wolfram
Titel
Stalingrad Survivor
Details
Englischer Text, einige sw-Abb. 272 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
A Memoir of Captivity 1943-1946
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich