John Fairley hat eine schillernde Sammlung von Kunstwerken zusammengestellt, die über 100 Jahre Luftkriegsführung umfassen und durch lebendige und informative Texte ergänzt werden. Das Ergebnis ist ein Buch, das visuell beeindruckend und militärluftfahrthistorisch informativ ist.
Kaum ein Jahrzehnt verging vom ersten Motorflug der Gebrüder Wright, bis die Flugzeuge zu tödlichen Kriegsinstrumenten wurden. Das Royal Flying Corps und der Royal Naval Air Service hatten ihre Anfänge in den frühen Tagen des 1. Weltkriegs und erregten die Fantasie und Bewunderung der Öffentlichkeit. Sydney und Richard Carline waren sowohl Piloten als auch Künstler, ebenso wie der Franzose Henri Farre. Ihre Werke inspirierten berühmte Maler wie Sir John Lavery, der im 1. Weltkrieg in einem Luftschiff in den Himmel stieg. Aufgrund der Nachfrage nach Werken, die diese neue Dimension der Kriegsführung darstellten, wurde ein neues Kunstgenre geboren, das seitdem populär geblieben ist. Während des 2. Weltkriegs stachen die Gemälde von Paul Nash ebenso hervor wie jene von Eric Ravilions, der ironischerweise bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Der Kriegskünstler Albert Richards sprang am D-Day mit britischen Fallschirmjägern zusammen ab. Nach dem Krieg veranschaulichten Gemälde führender britischer und internationaler Künstler Konflikte wie die Falklandinseln, Bosnien und den Golfkrieg in bildlicher Form.