Die kleinen und wendigen Schnell- bzw- Patrouillenboote der Achsenmächte und Alliierten kämpften auf allen wichtigen Kriegsschauplätzen des 2. Weltkriegs, doch die erste wirkliche Bedrohung ging von den deutschen E-Booten aus, die in der Nordsee und im Ärmelkanal kreuzten, um die lebenswichtigen britischen Konvois anzugreifen.
In der "Schlacht der kleinen Schiffe" standen ihnen britische MTBs und MGBs und später auch amerikanische PT-Boote gegenüber. In einem einzigartigen Konflikt, der bis zum Ende des Krieges andauerte, lieferten sie sich oft einen Nahkampf, der enger war als bei jeder anderen Art von Kriegsschiff. Das Buch beschreibt die Entwicklung dieser tödlichen kleinen Boote, die Ausbildung ihrer Besatzungen, die in der Regel Freiwillige waren, und die allmähliche Entwicklung der Taktik im Lichte der Kriegserfahrungen. Auch die Verteidigungsmethoden werden beschrieben, zu denen der Einsatz von Flugzeugen und Zerstörern sowie von Motorkanonenbooten gehörte, die manchmal unter einem einheitlichen Kommando agierten.