Eine illustrierte Studie über die wichtigsten Feinde Roms im späten Fürstentum und im Dominium: die Westgoten im Westen und die Ostgoten im Osten. Die Goten waren ein germanisches Volk, das unter dem Druck der Hunnen im 2. Jahrhundert n. Chr. auf den Balkan zog, wo sie sich in die Westgoten im Westen und die Ostgoten im Osten aufteilten. Nachdem sie zunächst römisches Gebiet überfallen und geplündert hatten, wurden einige von ihnen schließlich zu Verbündeten des Reiches, doch diese Treue brach nach dem Vormarsch der Hunnen zusammen, der die Goten nach Süden gegen die Donau drängte. Das Scheitern von Verhandlungen über eine Ansiedlung in diesem neuen, von den Römern kontrollierten Gebiet führte zu Kriegen, in denen die Ostgoten einen entscheidenden Sieg über ein römisches Heer bei Adrianopel (378 n. Chr.) errangen und die Westgoten schließlich Rom selbst plünderten (410 n. Chr.).
In dieser faszinierenden Studie untersuchen die römischen Militärhistoriker Raffaele D'Amato und Andrea Salimbeti und Andrea Salimbeti die heftigen Auseinandersetzungen Roms mit den gotischen Völkern und erforschen ihre Rolle beim Untergang des westlichen Imperiums und dem Übergang vom römischen zum frühmittelalterlichen Europa. Neu in Auftrag gegebene Kunstwerke, Fotos von Artefakten und fachkundige Recherchen lassen Schlüsselereignisse in der Geschichte der Goten lebendig werden, darunter die Niederlage der Ostgoten durch Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert, die Gründung gotischer Königreiche in Italien und auf der Iberischen Halbinsel und ihr Dienst als Untertanen und Soldaten auf der byzantinischen Krim.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
D’Amato, Raffaele/Salimbeti, Andrea
Titel
The Goths, AD 200-700
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele farbige Fotos, farbige Illustrationen auf Tafeln. 64 Seiten.