Am 7. Dezember 1941 griffen die Japaner nicht nur Pearl Harbor an, sondern auch US-amerikanische und alliierte Stützpunkte im gesamten Pazifikraum, darunter auch das größte Überseegebiet der USA, die Philippinen. Allerdings handelte es sich dabei um einen Luftkampf, mit dem die USA gerechnet hatten. Die USAAF hatte ihre Streitkräfte auf den Philippinen verstärkt und fast ein Viertel ihrer verfügbaren B-17-Bomber zur Far Eastern Air Force (FEAF) entsandt. Außerdem konnte sie auf das Philippine Army Air Corps (PAAC) zurückgreifen. Der Luftfahrthistoriker Mark Lardas erklärt, wie die japanischen Luftstreitkräfte trotz alledem in einer kaum einen Monat dauernden Kampagne sowohl die FEAF als auch das PAAC vernichtend schlugen, die Lufthoheit erlangten und den Truppen der Kaiserlichen Armee ungehinderten Zugang zur philippinischen Küste ermöglichten. Innerhalb einer Woche beherrschte Japan den Luftraum über Luzon. Zwei Wochen später hatte es die Lufthoheit über den gesamten Philippinen. Nach einem Monat war seine Kontrolle so vollständig, dass die kaiserliche Armee sich sicher genug fühlte, ihre 5. Luftgruppe aus den Philippinen abzuziehen. Während in den nächsten drei Monaten vereinzelte Luftkämpfe weitergingen, war die Entscheidung bereits am 5. Januar 1942 gefallen. Mit zahlreichen Originalillustrationen, 3D-Diagrammen, Karten und Fotos erzählt dieses Buch die Geschichte, wie die erste Luftkampagne des Pazifikkrieges zu einer demütigenden Niederlage für die Vereinigten Staaten wurde.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Lardas, Mark/Hector, Gareth (Illustr.)
Titel
Philippines 1941–42
Details
Englischer Text, Paperback, Farbillustrationen von Kampfsituationen, Abb. aus der Vogelperspektive, 3D-Diagramme und Karten. 96 Seiten.