Im Ersten Weltkrieg steckte der Einsatz von Flugzeugen zur Unterstützung von Bodenoperationen noch in den Kinderschuhen, und erst nach dem Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936 und des zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges 1937 begannen sich die Luftnahunterstützung (CAS) und die Luftraumverriegelung (BAI) zu einer erkennbar modernen Form zu entwickeln. Anhand innovativer, völlig neuer Illustrationen des renommierten Illustrators Adam Tooby zeigt Richard P. Hallion, wie die Blitzkrieg-Kampagnen von 1939 bis 1941 den äußerst effektiven Einsatz deutscher Sturzkampfbomber erlebten, während die britischen, französischen und sowjetischen Luftstreitkräfte versuchten, den CAS-Maßnahmen der Luftwaffe mit unterschiedlichem Erfolg entgegenzuwirken. Die Briten und Amerikaner entwickelten ihre eigene CAS-Doktrin im Mittelmeerraum zwischen 1941 und 1943 und verfeinerten sie während der Feldzüge in Westeuropa zwischen 1944 und 1945 weiter. Während der Kämpfe in Asien und im Pazifikraum setzten die Japaner und ihre alliierten Gegner CAS-Techniken ein. Vollfarbige taktische Diagramme, sorgfältig ausgewählte Archivfotos und aufschlussreiche Analysen zeigen, wie die alliierte CAS-Doktrin bis 1945 ein neues Niveau der Perfektion erreicht hatte, das durch die zunehmende Verfügbarkeit von Spezialflugzeugen, Munition und Kommunikationstechnologie noch verstärkt wurde.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Hallion, Richard P./Tooby, Adam (Illustr.)
Titel
World War II Close Air Support Tactics
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele farbige Fotos, farbige Illustrationen auf Tafeln. 64 Seiten.