Der italienische mittlere Panzer M13/40, der im Dezember 1940 in Nordafrika sein Kampfdebüt gab, war mit einer 47-mm-Hauptkanone bewaffnet. Sein britisches Gegenstück, der Crusader I, war mit einer 2-Pdr (40 mm)-Hauptkanone bewaffnet und nahm im Juni 1941 an den Kämpfen teil. Während der M13/40 nicht nur panzerbrechende Munition, sondern auch hochexplosive Munition gegen Infanterie und andere ungepanzerte Ziele abfeuern konnte, konnte der Crusader nur panzerbrechende Munition verschießen. In diesem Buch zeichnet David Greentree die Entwicklung dieser beiden Panzer im Verlauf des Wüstenkriegs nach. Während der Crusader III, der in der zweiten Schlacht von El Alamein im Oktober 1942 debütierte, mit der wesentlich effektiveren 6-Pdr (57 mm)-Kanone bewaffnet war, konnte der M13/40 weder aufgerüstet noch zusätzlich gepanzert werden; neue Typen wie der in den USA gebaute M3 Grant gaben den Ausschlag zugunsten der Briten. Zusammen mit dem ähnlichen M14/41 hielt der M13/40 an der Front stand; als der M4 Sherman ebenfalls in britischen Diensten stand, wurden die italienischen Panzer beim Rückzug der Achsenmächte aus Ägypten weitgehend vernichtet. In dieser fesselnden Studie werden die Ursprünge, die Entwicklung und die Kampfeffizienz dieser beiden Hauptakteure des Wüstenkriegs 1941-42 anhand von brandneuen Farbbildern, Archivfotos und Expertenanalysen bewertet.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Greentree, David
Titel
Crusader vs M13/40. North Africa 1941-42
Details
Englischer Text, zahlreiche Farbabb., einige Farbtafeln. 80 Seiten.