Eine detailreiche Studie zur russischen Brussilow-Offensive, eine der größten und verlustreichsten Militäroperationen der Geschichte. Ziel der Großoffensive an der Ostfront war es zum einen, den Druck auf Russlands britische und französische Verbündete an der Westfront zu mindern, indem man die Deutschen zwingt, Truppen von der Westfront in den Osten zu verlegen. Zum anderen sollte Österreich-Ungarn durch einen massiven Schlag niedergerungen und somit aus dem Krieg geschlagen werden. Im Gegensatz zu den russischen Offensiven in der Frühphase des Krieges kamen im Zuge der Brussilow-Offensive innovative Strategien und Kampftaktiken zur Verwendung, darunter spezielle Stoßtruppen, um Einbrüche in die feindlichen Fronten zu erringen, welche von nachrückenden Verbänden dann ausgenutzt werden konnten. Gestützt auf Augenzeugenberichte und umfassende Recherchen in den Archiven erzählt der Band mit vielen Details und in aller Dramatik die Geschichte der letzten großen Kämpfe an der Ostfront, in denen das zaristische Russland zwar durchaus erfolgreich, aber unter furchtbaren Verlusten gegen die Mittelmächte focht.