Die "Flügel" der Kavallerie, die dem römischen Heer vorauseilten, spielten in den Eroberungsfeldzügen eine Schlüsselrolle, da sie die Flanken des Heeres verdeckten und versuchten, den Gegner in der Schlacht einzukesseln. Die ursprüngliche kleine Kavalleriearmee, die vom Bürgeradel gestellt wurde, hatte sich jedoch vor dem Ende der Republik als unzureichend erwiesen, und Julius Caesars Kavallerie bestand größtenteils aus angeworbenen Verbündeten. Während des frühen Kaisertums setzten die Armeen unter Augustus diesen Weg fort, indem sie eine große Anzahl von nicht-bürgerlichen Hilfskavallerieeinheiten aufstellten. Die Provinzen gerieten während und nach der chaotischen Mitte des 3. Jahrhunderts zunehmend unter Beschuss, und Rom lernte von seinen "barbarischen" Feinden, wie es seine militärische Mobilität verbessern konnte, indem es sowohl neue, schwer gepanzerte Stoßtruppen als auch Reiterbogenschützen einführte und die Taktik während des Dominats entscheidend prägte. In dieser fesselnden Studie schildert der Experte für die römische Armee, M.C. Bishop, wie die Kavallerie in der Dämmerung des westlichen Reiches zur dominierenden Kraft in den römischen Feldheeren wurde. Acht neu in Auftrag gegebene Bildtafeln und eine reiche Auswahl an Fotografien von Artefakten und archäologischen Quellen bieten lebendige Details und Einblicke, die dazu beitragen, die sich entwickelnde Taktik, Kleidung und Bewaffnung der römischen Kavallerie vom zweiten Jahrhundert v. Chr. bis zum fünften Jahrhundert n. Chr. lebendig werden zu lassen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Bishop, M. C./Hook, Adam (Illustr.)
Titel
Roman Cavalry Tactics
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele farbige Fotos, farbige Illustrationen auf Tafeln. 64 Seiten.