Der Autor, der nach dem 1. Weltkrieg gemeinsam mit Ernst Jünger, Franz Schauwecker, Ernst von Salomon und anderen zu den Schriftstellern der "Konservativen Revolution" zählte, schildert in seinen Erinnerungen das deutsche Schicksalsjahrzehnt von 1908 bis 1918. Über die Pfadfinderbewegung, von der ein Teil später die bündische Jugend bildete, findet der naturbegeisterte Junge zu einer antibürgerlich-patriotischen Lebenshaltung, die ihn nachfolgend dem Kreis um Stefan George näher bringt, tritt am 3. Mai 1916 als Kriegsfreiwilliger in das Ersatzbataillon des Gardefüsilierregiments ein und nimmt ab September 1917 an zahlreichen Schlachten in Flandern und Frankreich teil. Nicht die "Ästhetik des Schreckens" eines Ernst Jüngers grundiert diese Kriegserlebnisse, sondern die Erfahrung aus ertragenem Leid und bewährter Kameradschaft. "Durchbruch ins Reich" spiegelt in der Sprache eines jungen Frontsoldaten die Erfahrungen einer Generation, für die Kampf, Dienst, Gemeinschaft, Hingabe und Opfer die Idee eines neuen Reiches und einer geeinten deutschen Nation erst lebendig werden ließen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Heinz, F. W.
Titel
Durchbruch ins Reich
Details
127 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Bublies Verlag OT Schnellbach: Bergstr.11 56290 Beltheim Deutschland